Erfolgreiche Blutspende zum Jahresabschluss 2025

Beim letzten Lorscher Blutspendetermin des Jahres 2025, am 27.12.2025, in der Siemens-Sporthalle war 235 Frauen und Männer erschienen, je ein halben Liter (eine Konserve) Blut zu spenden. Darunter waren auch elf Personen, die zum ersten Mal zu einer Blutspende gekommen waren. Da aber aus medizinischen Gründen 26 Ausfälle verzeichnet werden mussten, registrierte das Lorscher DRK nur 209 Blutkonserven, also 104,5 Liter des lebensrettenden Saftes.

Wie Günter Diehl vom DRK Lorsch informierte, hatten sich 250 Personen, nicht nur aus Lorsch, zu diesem Termin angemeldet. Obwohl 15 nicht erschienen waren, gab es keine Probleme, da 20 Spenderinnen und Spender ohne Anmeldung gekommen waren und auch angenommen wurden. „Es ist noch nie passiert, dass wir in Lorsch jemand weggeschickt haben, der unangemeldet zu einem Blutspende-Termin gekommen ist“, versicherte Günter Diehl.

Ausreichend Liegen standen zur Verfügung und die 17 ehrenamtlich eingesetzten Lorscher Helferinnen und Helfer kamen mit dem Andrang gut zurecht. Zu ihren Aufgaben gehörte die Feststellung der gemeldeten Personen, die Überprüfung der Personalien, die Ausgabe von kühlen Erfrischungsgetränken, am Ende das Angebot einer Tafel Schokolade und die Einladung zu einem Imbiss mit Würstchen, Kartoffelsalat, Kaffee und Kuchen. Alle Spenderinnen erhielten, sofern sie es wünschten, einen rot-weißen Blutspende-Schal.

Mit einer Flasche Wein wurden die Jubilare geehrt für ihre Mehrfachspenden, 10.Spende: Sandra Reinheimer, Heppenheim, Daniela Erdmann, Bensheim, Gottfried Drackert, Biblis, Jenna Nägerle, Lorsch, Helmuth Schuster, Lorsch. 25. Spende: Jens Gebhardt, Lorsch, Eric Mayer, Lorsch. 50.Spende: Hubert Brunnengräber, Lorsch. Die 100. Spende lieferte Hans Neumann, Lorsch, der ehemalige Rektor der Wingertsberg-Schule. Noch besser waren 150 Blutspendendes 65jährigen Matthias Zintl, Lorsch, pensionierter Beamter der Bundespolizei. Er habe 1980, zum Beginn seiner beruflichen Laufbahn beim Bundesgrenzschutz in Hünfeld erstmals Blut gespendet. Später sei er zur Bundespolizei gewechselt, mit Einsatzort am Frankfurter Flughafen. Dort habe er dann mehr oder weniger regelmäßig Blut gespendet, Seit seiner Pensionierung habe er öfters in Mannheim und manchmal auch in Einhausen Blut gespendet. Es sei ihm immer gut bekommen. Die Jubilaren-Ehrung in Lorsch geht zurück auf die Eigeninitiative des DRK-Ortsvereins. Eine Urkunde und eine Ehrennadel würden den Jubilaren vom Blutspendedienst Baden-Württemberg-Hessen mit der Post übersandt, versicherte Markus Ruh.

Es gibt ein Motto, an das sich wahrscheinlich auch der offizielle Blutspendedienst Baden-Württemberg-Hessen seit dem Jahr 2020 (Corona-Zeit) hält. „Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit“. Für den Blutspendedienst heißt das, dass alle interessierten Personen sich digital anmelden sollen. Das geschieht seit dieser Zeit. Im vergangenen Jahr wurden bei den Terminen in Lorsch fast 550 Liter Blut gespendet. In diesem Jahr war die Bereitschaft zur Blutspende generell rückläufig. „Dennoch konnte Lorsch bei sechs Terminen 451 Liter Blut spenden, bilanzierte der Bereitschaftsleiter Peter Held. Der nächste Termin in Lorsch ist am Freitag, 13. März 2026.

DRK-Vorstandsmitglied Markus Ruh, v.l, ehrte Jenna Nägerle für die 10. und Matthias Zintl für die 150. Blutspende, unterstützt von Stephan Thomas, beim Spendetermin in der Lorscher Siemens-Sporthalle.