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Rückblick Blutspende Dezember 2020

40 Minuten vom Fiebermessen bis zur DRK-Lunch-Box.

Lorscher Blutspendetermin in der Siemenshalle unter Corona-Bedingungen.
Das Rote Kreuz von Lorsch und der Blutspendedienst Baden-Württemberg-Hessen hatten zum Jahresende noch einmal einen Blutspendetermin organisiert. „Wegen der Corona-Beschränkungen ist das aber nur mit einer digitalen Voranmeldung möglich gewesen“, erklärte Markus Ruh.
Lukas Ruh, der gemeinsam mit Philipp Rüdiger die Spenderinnen und Spender registrierte, sprach von 260 bis 280 angemeldeten Frauen und Männern. Am Ende stand fest, „dass 270 Spender gekommen waren und 249 Konserven gewonnen werden konnten, da 21 Personen aus medizinischen Gründen ausgefallen sind“, stellte DRK-Bereitschaftsleiter Peter Held fest. Er hätte sich 300 Anmeldungen gewünscht. „Das war aber mit dem Blutspendedienst nicht zu machen. Es ist ein Zeitfaktor, weil alle gemeldeten Spender eine Zusage erhalten hätten und sie innerhalb einer Zeitspanne von 15 Minuten eingeladen worden seien. Pro Viertelstunde könnten nur etwa 12 Personen die 16 aufgebauten Liegen nutzen“.
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Markus Ruh sah die Terminvorgabe positiv. Das verkürze die Wartezeit, die sonst mindestens eine Stunde gedauert habe. Die beiden Lorscherinnen Yvonne Brunnengräber und Petra Engelhardt, die nach ihrer 20. Spende auf einer Ruhebank saßen, bezifferten den Zeitaufwand vom Eintritt bis zum Ausgang mit gut 40 Minuten. Sie hätten die Spende gut vertragen, versicherten sie.
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Bekannt wurde, dass Hartmut Peters die 50. Spende gegeben hatte.
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Stefan Bruder kam zur 75. und Bürgermeister Christian Schönung zur 141. Blutspende.
Der Blutspendetermin musste wegen der Coronna-Abstandsregeln in der Sporthalle der Werner-von-Siemens-Schule durchgeführt werden. Am Eingang stand Maximilian Eisenhauer, der zunächst darauf achtete, dass alle Ankommenden sich die Hände desinfizierten und eine Maske trugen.
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Er bot aber auch, auf Nachfrage, einen kostenlosen neuen Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske an. Das wurde gerne angenommen. Der Blutspendedienst hatte diese Masken zur Verfügung gestellt. Maximilian Eisenhauer maß das Fieber, fragte, ob Krankheitssymptome vorhanden seien und kontrollierte auch anhand einer vorbereiteten Namensliste, wer gekommen war.
Dann begann ein „Rundlauf“. Die Interessenten kamen zunächst zur Registratur. Dort überprüften Lukas Ruh und Phillip Rüdiger alle Blutspende-Ausweise und verteilten die geforderten Fragebogen. Wer einen neuen Ausweis benötigte, musste aus Datenschutzgründen einen Antrag unterschreiben, dass seine Daten an die Firma weitergegeben werden dürfen, die die Ausweise herstelle. Die Spender erhielten auch einen vertraulich zu verwendeten Bogen, wo sie ankreuzen mussten, dass sie dort aufgeführte Krankheiten nicht hätten und dass sie zusagen mussten, ob ihr Blut verwendet oder auch nicht verwendet werden dürfe. Sie durften einen Kugelschreiber mitnehmen und auch eine Flasche Mineralwaser oder Fruchtsaft. „Eine Verpflegung wie zu normalen Terminen in der Nibelungenhalle, gibt es wegen Corona nicht“, verdeutlichte Markus Ruh diese Maßnahme. In der Sporthalle waren sieben Tische aufgestelltworden, alle mit einem gewissen Sichtschutz, wo die Fragebogen ausgefüllt werden konnten.
Eine rote Wand schirmte alle Blutspender auf ihrem weiteren Weg ab. Wie Dr. Hans-Jürgen Metzler, einer von vier DRK-Ärzten, informierte, marschierten zunächst alle Personen zum Labor zur nächsten Kontrolle. Dort wurden Blutdruck, Puls, Körpertemperatur und der Hämoglobingehalt des Blutes gemessen. Dann kämen sie zu einem letzten Check zum Arzt.
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Die Spender stellten sich dann in einer Reihe auf, bis eine der Liegen frei war und ihnen das Blutabgezapft werden konnte. Nach einer Ruhephase liefen alle zu einem gesonderten Ausgang. Dort standen einige der ehrenamtlichen elf eingesetzten DRK-Helfer, wie Tom Ritzert, und verteilten DRK-Lunch-Boxen und Schokolade als kleines Dankeschön.
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Mit einem rosa Marzipan-Glücksschweinchen und einem Glückswürfel hatten zum Beginn des Termins auch die Mitarbeiterinnen der Lorscher Schönklinik, Marketingmanagerin Tilla Wachtel und Tatjana Riffner, stellvertretende Pflegedienstleiterin, den Einsatzkräften Danke gesagt.
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Bereitschaftsleiter Peter Held bedankte sich bei allen Spenderinnen und Spendern für ihre Bereitschaft, Blut zu spenden zur Rettung von Menschenleben. Er freute sich auch, dass die Teilnehmer vielfach gespendet hätten für die Hand-Desinfektions-Fläschchen des DRK Lorsch.
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Er bedankte sich auch bei den eingesetzten eigenen ehrenamtlichen Kräften. Sie hätten aber nicht nur bei diesem Blutspendetermin neun Stunden ihrer Zeit geopfert, für Aufbau, Abbau und Betreuung.
Acht ehrenamtliche Mitglieder hätten über die vergangenen Feiertage, und machten es auch noch bis zum 1. Januar, den Rettungswagen des Lorscher DRK rund um die Uhr besetzt. Der DRK-Kreisverband habe dazu angefragt und die Kräfte seien bei der Leitstelle angemeldet. Es gehe darum, bei Notfällen schnelle Hilfe leisten zu können.
 
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