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Rückblick Blutspende

am Freitrag, den 4. September 2020

Gespenstische Stille in der Siemens-Halle.

Lorscher Blutspendetermin unter Corona-Bedingungen mit Gesichtsmaske.
Wer unter „normalen“ Bedingungen in der Vergangenheit zum Blutspendetermin in der Lorscher Nibelungenhalle gekommen war, dem ist sicher aufgefallen, dass es zwischen den Blutspenderinnen und -Spendern einen regen Gedankenaustausch gab. Das war jetzt wegen Corona-Maßnahmen in der Siemens-Sporthalle ganz anders. Da herrschte eine fast schon gespenstische Stille.
Das Anderssein begann bereits damit, dass die freiwilligen Spenderinnen und Spender sich vorab anmelden mussten. Sie standen dann vor der Halle Schlange und wurden einzeln eingelassen. Dort wurde nicht nur der Name in der vorhandenen Liste abgehakt, von Lukas Ruh wurde auch gleich Fieber gemessen und die Personen wurden angehalten, sich die Hände zu desinfizieren. Eintreten durfte man nur mit einer Gesichts-Nasen-Maske die es vom Blutspendedienst gab und die während des gesamten Vorgangs anbehalten werden musste. Auch alkoholfreie Getränke wurden am Eingang ausgegeben.
Nicht eintreten durfte, so stand es auf einem Plakat, wer sich nicht gesundfühlt, Symptome eines Atemwegseffekt hat wie etwa Fieber, Husten oder Luftnot oder wer in den vergangenen 14 Tagen Kontakt hatte mit einem Covid-19-Kranken und wer aus einem bestimmten Urlaubsland kam. Weit verstreut in der Halle standen Boxen, wo die Spender den Fragebogen ausfüllen konnten. Ebenso entfernt war dann das Labor und auch die Boxen für die ärztliche Untersuchung entsprachen dem Sicherheitsabstand. 16 Liegen standen auf zwei auseinanderliegenden Plätze bereit für die Blutentnahme. Als „Ruheraum“ für danach waren Stühle im Abstand frei in der Halle aufgestellt worden. Einen Imbiss gab es unter den besonderen Bedingungen nicht.
Alle Blutspender hatten nicht den üblichen blauen Laufzettel bekommen für die Statistik, sondern einen Gewinncoupon. Den durften sie beim Hinausgehen in eine Box werfen. Zu gewinnen ist ein großer Gasgrill, erklärte Markus Ruh, der die Aufsicht hatte bei diesem Termin. Eine Tafel Schokolade durften sich die Spender auch mitnehmen. Insgesamt hatten sich 13 Freiwillige der Lorscher DRK-Bereitschaft an dem Termin beteiligt.
Mit 245 Personen, die nicht nur aus Lorsch gekommen waren, die ihr Blutspendeten, darunter 32 Erstspender, verzeichnete der Blutspendedienst einen neuen Rekord für Lorsch. Insgesamt konnten 223 Blutkonserven gewonnen werden.
Markus Ruh zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden und bedankte sich bei der Bevölkerung für ihre Bereitschaft zur Blutspende. Während des Termins hatte Günter Diehl bereits die Werbeplakate vom 4. September entfernt und die neuen Tafeln aufgestellt, auch in Einhausen, für den nächsten Blutspendetermin am 14. September, wieder in der Siemens-Halle.

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16 Liegen standen mit Abstand beim Lorscher Blutspendeter-min unter Corona-Bedingungenfür die angemeldeten Spenderinnen und Spender in der Werner-von-Siemens-Halle zur Verfügung.

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Auch der Lorscher Kommunal-politiker Ulrich Schulze-Ganzlin,rechts, hier beim

Arztgespräch, spendete unter Corona-Bedin-gungen Blut.

 
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