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Großübung mit der Feuerwehr

Am Donnerstag 18. September

wurden das DRK OV. Lorsch von der zentralen Leitstelle Bergstraße um 20:10 Uhr zu einem Brandeinsatz in der Lorscher Kriemhildenstraße in das ehmalige Hotel Sandhas alarmiert . Dies war ein Übungsalarm zur Unterstützung der Feuerwehr Lorsch.

Bei der Feuerwehr ist das Rote Kreuz bei bestimmten Einsatzstichwörter bei einem Einsatz hinterlegt und wird somit automatisch von der Leitstelle mitalarmiert.

So war es auch am Donnerstag, wir hätten im Ernstfall hier den öffentlichen Rettungsdienst unterstützt.

Wir rückten primär, 1:1 besetzt mit dem DRK Kommandowagen (KdoW) 16/10-1, kurz nach der Alarmierung zur Einsatzstelle aus. Beim Eintreffen unserer Einsatzführung war die Lorscher Feuerwehr mit ihren Einsatzfahrzeugen schon an der Schadensstelle bei der Personenrettung zu Gange. Wir meldeten uns beim Einsatzleiter der FF und holten uns die aktuelle Lage ein.

Beim ausgedehnten Brand im 2. OG des Hotels seien wohl 10 Personen eingeschlossen, so der Einsatzleiter der Feuerwehr. Es sei ein RTW + 1 NEF des öffentl. Rettungsdienst auf der Anfahrt. In Absprache mit der Feuerwehr definierten wir eine Patientenablage. Diese konnte durch Gefahrenpotential nicht direkt südlich auf dem Hotelareal errichtet werden. Daher wurde er auf dem Bürgersteig und Parkstreifen am Nachbarhaus eingerichtet. Kaum war er definiert war auch schon der erste Patient von einem Rettungstrupp der Feuerwehr dort abgelegt worden, weitere kamen fast im Sekundentakt.

Der Einsatzleiter FF wurde von uns um die Alarmierung weiterer 5 RTW, 2 Notärzt, des ORGL + LNA und der SEG Sanität, angehalten. Die nachrückenden Kräfte der OV. wurden vom Schadensereignis und den zu erwartenden Patienten informiert und zum Vorrücken befohlen.

So rückte der KTW unserer OV. als erstes nach, darauf folgte unser GW mit der Mobilen Sanitäts-Station. Der Führungstrupp sichtete die Patienten und markierte die Patienten nach dem Verletzungsgrad in die Dringlichkeit des Abtransport (Rot, Gelb, Grün, Weiß) im folgenden mit ORGL und LNA. Die Rückmeldung über die Verletztenanzahl und deren Dringlichkeitskategorie wurde fortlaufend an den Einsatzleiter der Feuerwehr gemeldet und im folgenden dann dem ORGL. Im Verlaufe des Szenarium wurden zwei Notärzte uns zwei RTW nachgefordert da die Schwerverletzen zu nahmen und die Zahl der gemeldeten Verletzten überschritten war. Die Leichtverletzten und der Betroffene wurden primär vom Team der Mobilen Sanitätsstation versorgt und betreut bis zum Abtransport in die Kliniken. Das KTW-Team versorgte die Schwerverletzten bis zum Eintreffen der weiteren Rettungsmittel bzw. SEG und transportierte dann die Patienten mit ab.

Zum Übungsende waren 17 Verletzte inkl. einem Betroffenem zu verzeichnen. Ein Betroffener unverletzter Jugendlicher konnte, nach notärztlicher Sichtung, seinem Vater zur Fürsorge übergeben werden.

Das sechsköfige Team der DRK OV. Lorsch (2 San-H, 3 RS, 1 RA) hatte mehr als alle Hände voll zu tun um das über sechzigköpfige Team der Feuerwehren zu unterstützen und die Verletzten zu versorgen. Die stellvertretende Bereitschaftsleiter Christian Rau und Peter Held waren als Abschnittsleiter KTW und Mob. San tätig.

Die Schwerverletzten wurden fiktiv in Verbrennungs- und Traumazentren nach Ludwigshafen, Mannheim, Worms, Heidelberg, Darmstadt und Heppenheim, transportiert. Die weiteren Verletzten wurden auf die Fläche der umliegenden Krankenhäuser auch kreisübergreifend abtransportiert.

Nach neunzig Minuten war die erste so umfangreiche Übung dieser Art beendet.

Unser Einsatzleiter und Bereitschaftsleiter Stephan Thomas gab Matern TV aus der Klosterstadt ein Interview zum Mitwirken des DRK bei der Herbstübung der Feuerwehr Lorsch.

Nach der Übung gab es noch eine Erfrischung und Stärkung im Feuerwehrhaus in Lorsch und die Gelegenheit sich aus zu tauschen. Insgesamt wurde die Übung für alle beteiligte Einsatzkräfte mit einem recht guten Verlauf beschrieben. Nach der Übung ist vor der Übung bzw. Einsatz, so wird es das Eine oder Andere an Absprache, Berücksichtigung bzw. Überarbeitung geben.

Die Einsatzkräfte des DRK in Lorsch freut sich auf die nächste Übung, vielleicht noch in 2014.

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