Start News Erfolgreiche Bluspende am 11. Juli
Erfolgreiche Bluspende am 11. Juli

In Lorsch wurden 91 Liter Blut gezapft

Zufrieden mit dem Engagement der Bürger beim Blutspendetermin in der Nibelungenhalle zeigte sich der Lorscher DRK-Bereitschaftsleiter Stephan Thomas. Immerhin waren 203 Freiwillige erschienen, darunter 13 Erstspender, die sich ihr Blut abzapfen lassen wollten. Auch wenn wegen 21 medizinischen Ausfällen am Ende "nur" 182 Blutkonserven gewonnen werden konnten, konnte sich das Ergebnis von insgesamt 91 Litern Blutsehen lassen.

Dazu gehörte auch die Verpflegung der Blutspender. Selbstgemachter Wurstsalat, Käseplatten, kühle Getränke sowie Kaffee und Kuchen gehörten zum Angebot. Der Wurstsalat erfreute sich dabei besonderer Beliebtheit. Erfreulich war, dass 13 Blutspender erstmals den Weg zum Roten Kreuz gefunden hatten.

Dazu gehörte unter anderem Patricia Wachtel, die von ihrer Bekannten, Jutta Stengel, überredet worden war. Eigentlich hatte sie immer Angst gehabt, dass sie nach einer Blutspende vielleicht ohnmächtig werden könnte. Alles klappte aber ohne Zwischenfälle.

Jutta Stengel selbst wurde für die 25. Blutspende ausgezeichnet. Sie hatte mit zwanzig Jahren begonnen, Blut zu spenden. Probleme habe sie dabei nie gehabt, sagte sie. Lediglich während ihrer Schwangerschaft habe sie ausgesetzt. Ähnlich äußerte sich auch Sabine Rippert, die für die zehnte Spende geehrt wurde. Ihr Arbeitgeber hatte ihr vor einigen Jahren ermöglicht, während der Arbeitszeit zur Blutspende zu gehen. Seitdem war sie regelmäßig gekommen.

Mit Urkunden, Ehrennadeln und einem Weinpräsent wurden folgende Blutspender vom neuen Werbebeauftragten Cüneyt Demirel und vom Lorscher DRK-Bereitschaftsleiter ausgezeichnet: Sabine Rippert, Johanna Heiligenthal, Petra Engelhardt, Tanja Lenser für zehn Spenden, Jutta Stengel, Chris Wille, David Zimmermann und Christian Heß für 25 Spenden. Gerhard Hahl hatte seine 50. Spende geliefert.

Günter Pohlmann war zum 130. Mal zur Blutspende gekommen. Das dürfte ein Rekordergebnis für Lorsch sein. Dafür gibt es zwar keine eigene Ehrung, wohl aber Dankbarkeit. Begonnen hatte er 1967, mit 18 Jahren. Er habe damals in einem kleinen Dorf gelebt und alle jungen Leute seien bei der DRK-Bereitschaft Mitglied gewesen. Da sei Blutspenden selbstverständlich gewesen. Ausgesetzt mit der Spende beim Roten Kreuz habe er nur während seiner Zeit bei der Bundeswehr. Da habe er stattdessen in der Uniklinik gespendet.

Bei aller Freude über die gute Resonanz der Bevölkerung zeigten sich Verantwortliche des Lorscher DRK-Vorstandes in Bezug aufs Organisatorische doch ein wenig enttäuscht, dass nur zehn Liegen zur Verfügung gestanden hätten. Dadurch hätten sich unnötige Staus gebildet.

Blutspende 11-7-14

 

Ehrung für Blutspender: (von links) Cüneyt Demirel, Patricia Wachtel, Jutta Stengel, Sabine Rippert und der DRK-Bereitschaftsleiter Stephan Thomas.

 
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