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Besuch beim DRK

Klasse 1e der Wingertsbergschule informierte sich beim DRK

Ein Besuch beim Lorscher Roten Kreuz bietet die Möglichkeit, den Kindern die Angst vor den Männern und Frauen in ihren rot-weißen Uniformen zu nehmen“ bilanzierte Markus Ruh vom DRK den Besuch der Klasse 1e mit Lehrerin Petra Scheuermann.

Zwanzig neugierige und engagierte Buben und Mädchen ließen sich im DRK-Stützpunkt nicht nur die verschiedenen Einsatzfahrzeuge zeigen, sondern auch die Materialien, die die Rettungssanitäter für ihre Einsätze benutzen. Blaulicht und „Tatütata“ der Sirene erfreuten die Kleinen besonders. Für Markus Ruh war es die erste Veranstaltung dieser Art und es war nicht einfach, mit den wissbegierigen Kindern umzugehen. Die zeigten sich besonders lebhaft und wollten alles ausprobieren. „Für was ist das da“? „Hast du das schon mal erlebt“? „Kann man da nicht sterben“? Das waren einige der Fragen zum Defibrilator. Damit könne man mit Stromschlägen bei einem Verletzten den Herzschlag wieder anregen, erklärte Markus Ruh. Er zeigte den Kindern auch, was in einem Rettungskoffer für den Einsatz vor Ort vorhanden ist. Das ging von einer Sauerstoffmaske, einem Beatmungsgerät über Stetoskop, um Herztöne abzuhören, über einen Beißkeil und ein Plüschtier, für Kleinkinder, bis zu einer gebogenen Schere. „Damit kann man verschluckte Lego-Steine den Kindern aus dem Hals holen“ informierte der DRK-Fachmann. Einige Kinder wollten sich die Herztöne abhören lassen, andere das Beatmungsgerät benutzen, wieder andere ließen sich den Puls fühlen und Karolin versuchte, den schweren Rettungskoffer zum Auto zu schleppen.

Begonnen hatte die Exkursion mit dem Anlegen von Verbänden. Kopf- und Handverletzungen wurden ebenso verbunden wie Wunden am Bein. Es gab viel zu tun und viel zu sehen. Favorit war eine Schaufeltrage für Verletzte in unwegsamem Gelände. Da wollten sich alle Kinder drauf legen, angurten und hochheben lassen. Auch auf einem Rettungsstuhl ließen sich die Kinder vor der DRK-Garage herumfahren. Abwechslung war bei mehr als zweistündigen Besuch ausreichend vorhanden. Die Kinder zeigten aber auch, dass sie sich schon ein wenig auskennen. So kannten alle die Rettungsnummer 112 und sie wussten auch, dass man der Leitstelle sagen musste, wo was passiert war.

Der Besuch beim Roten Kreuz stand unter dem Motto „Raus aus der Schule“. Es sei das Thema, das sich die Klasse für ihre Projektwoche ausgesucht habe, erklärte Lehrerin Petra Scheuermann. Dazu gehören auch eine Fahrt zum Hessentag nach Bensheim, mit Führung „Der Natur auf der Spur“ und eine Information über das Verhalten und die Erziehung von Hunden beim Lorscher Schäferhundeverein. Abgeschlossen wird das Programm mit einem Schnuppertag bei „Vronis Tanzstudio“. Es sei wichtig für die Kinder, dass sie auch außerhalb der Schule etwas lernen können, so die Lehrerin.

Klasse 1e

 
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