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Als beim Roten Kreuz nur Männer erlaubt waren

Rettungssanitäter Markus Ruh informiert über die Anfänge in Lorsch, über aktuelle Zahlen und über den Lorscher Rettungswagen

Seit dem Jahr 1932 existiert in Lorsch eine Ortsvereinigung vom Deutschen Roten Kreuz (DRK). Das erzählte Markus Ruh, ehrenamtlicher Rettungssanitäter, einer großen Zahl interessierter Mitglieder bei einem Treffen im Paulusheim. Bei der Gründung des Lorscher DRK durften sich nur Männer beteiligen. Erst später kam eine Frauengruppe dazu, blickte Ruh zurück.

1956 wurde ein erster Blutspendetermin organisiert. Daran hatten nur Männer der Freiwilligen Feuerwehr und Bedienstete der Gemeindeverwaltung teilgenommen. Pro Jahr werden aktuell vier Blutspendetermine durchgeführt und zwei Altkleidersammlungen. Heute hat die Ortsvereinigung 580 passive und 57 aktive Mitglieder und auch eine Jugendrotkreuz-Gruppe (JRK). Eingesetzt werden die DRK-Helfer bei Sportveranstaltungen, beim Riedring-Rennen, beim Fastnachtsumzug und auch bei Großveranstaltungen etwa in der SAP-Arena in Mannheim. 2015 wurden die Helfer zu 40 Einsätzen dieser Art eingeteilt, 123 Einsätze kamen über den Notruf dazu. 116 Mal erfolgten Einsätze für den "First Responder", also den Ersthelfer vor Ort. "Dann fahren die Einsatzkräfte zur Not auch mit dem eigenen Fahrzeug raus, die sind versichert", beruhigte Markus Ruh seine Zuhörer. Besonders aktuell in Lorsch und Einhausen: Bei Bränden wird das DRK zur Versorgung von Verletzten eingesetzt. Kreisweit sind an neun Stationen 17 Fahrzeuge für den Hauptamtlichen Rettungsdienst stationiert. Bisher gab es 45 000 Alarmierungen über die Leitstelle

Darüber hinaus gibt es eine Gruppe für Seniorengymnastik und eine Gruppe "Betreuung und Soziales". Die wurden beim Seniorennachmittag der Stadt Lorsch, bei Blutspendeterminen und bei der Altkleidersammlung eingesetzt. Das DRK gibt auch Unterricht für den Sanitätsdienst an der Siemensschule. Markus Ruh verdeutlichte anhand von Krankheitsbildern wie Schock, Bewusstlosigkeit oder Schlaganfall, welche Maßnahmen als "Erste Hilfe" zu ergreifen sind. Auch den Umgang mit einem Defibrillator zur Reanimierung erklärte der Rettungssanitäter.

Begonnen hatte er seinen Vortrag vor dem Haus mit der Vorstellung des Lorscher Rettungsdienstwagens. Dieser wird bei Großeinsätzen, Krankentransporte und für Notfalleinsätze verwendet. Ausgerüstet ist er mit Medikamenten mit einem EKG, einem Defibrillator, einem Sauerstoffgerät, einer Trage und einigem notwendigen Zubehör für die Versorgung von Verletzten oder erkrankten Menschen vor Ort. Bei den Einsätzen dieses Wagens fährt kein Notarztwagen mit., denn der kommt immer mit einem besonderen Fahrzeug (NEF) mit noch besserer Ausstattung.Alle Interessenten durften das Fahrzeug besichtigen und erhielten Antworten auf ihre Fragen.

Bericht BA vom 30.10.2015

 
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